ich habs doch versprochen! hier sind sie die tragefotos von meinem modell 3 pullover.
tja ja – das war noch was mit dem pullover. denn nachdem ich euch letztes mal die fotos
gezeigt habe – hatte ich ihn ja noch nicht gewaschen!

auf dem etikett stand als pflegehinweis – waschbar bei 30 grad – ja dabei hab ich mir ja auch
nichts gedacht – war ja eh reine baumwolle – was soll denn da schon wirklich scheifgehen?
nachdem ich ihn dann im wollwaschgang sogar kalt gewaschen hatte – und nur mit 600
umdrehungen geschleudert hatte – war ich fertig als ich ihn aus der maschine gezogen
habe! er wirkte so klein und griff sich auch noch so furchtbar hart an und das obwohl ich doch
ein fein-wollwaschmittel verwendet hatte und wir hier so gut wie keinen kalk im wasser
haben.

danach hab ich ihn gezogen und regelrecht gezerrt – um ihn wieder auf ursprüngsgrösse zu
bekommen und das furchtbarste war dann dass sich die kleinen mühevoll hergestellten
röschen – ja die umstrittenen röschen – sich komplett “verkrumpert” – sprich verformt haben
die sahen furchtbar – unmöglich aus. sie wirkten wie kleine dicke hörnchen – entsetzlich.
nachdem er trocken war zog ich ihn an – und stellte fest – ja er passt noch – war zwar etwas
enger – ja – und etwas kürzer – doch er passte noch – da fiel mir ein stein vom herzen. doch
im endeffekt bin ich ja selbst schuld – denn vor lauter schnell schnell hatte ich die mapro
nicht gewaschen – ja denn was soll denn schon sein bei baumwolle?!

ja die röschen waren wie schon erwähnt total furchtbar – die mussten weg. also alles wieder
abgetrennt – auch sehr unlustig.
danach hab ich dann den ausschnitt noch mit einer reihe fe.ma. und einer reihe krebsma.
umhäkelt. das gefällt mir jetzt sehr gut und ich brauch gar nichts rundherum – pur ist doch
meist am schönsten.
dann hab ich den pulli nochmals im waschbecken mit babyshampoo gewaschen! ja – ich
wollte versuchen ob er wieder etwas weicher wird – und ja es hat geklappt – so weich wie
zuvor ist er zwar nicht mehr geworden – doch um einiges weicher als nach der maschine.
einen blumenversuch musste ich dann schon noch starten – eine einzelblume – aber auch
die begeistert mich wenig! also belassen wirs dabei.

die durchsichtigkeit des modells fällt mir jetzt bei den fotos ganz besonders auf – ohoh. in
natura macht das weninger den anschein – naja – vielleicht auch durch den blitz?! aber
was solls – ist ja ein sommerpullover!
ich hab mir vor kurzem ein neues strickbuch gegönnt – strikketoj von helga isager.
mir gefällt es sehr gut – es bietet für jedes der vergangenen jahrzehnte ein oder zwei muster.
angefangen im jahr 1900 bis 1990.

das modell 1910 finde ich sehr schön – ein soul warmer – wie sich das muster nennt inspiriert
vom luxusschiff titanic bzw. eher von den menschen und kleidungen an bord des schiffes.

1940 – auch ein modell der brioche stitch cardigan – das mir sehr gut gefällt.

1950 – tolles cape und helga isager schreibt über elvis presly’s anfänge…

1960 – mein absolutes lieblingsmuster aus diesem buch – der zweifärbige brioche sweater!
die zeit von pop-art, andy warhol, marilyn monroe …

1970 – das muster des honigwaben sweaters für kinder ist einfach traumhaft süss!

insgesamt sind in dem büchlein 14 muster enthalten die allesamt wirklich toll sind. auf ravelry
könnt ihr noch mehr modelle dazu sehen.
mein snake pullover ist fertig – mein jada ist jetzt wirklich schon im endspurt und die jacke
für meinen grossen hat auch schon beide ärmel dran.
tja da denke ich darf man doch mal überlegen was man so als nächstes strickt! bei mir
wirds nochmals ein modell aus der filati sommerausgabe – das modell 46. ein sommerpulli
mit kurzen ärmeln in grundfarbe khaki und bunten streifen – gestrickt aus lana grossa
mare und marmo.
der pulli wird diesmal auch nicht von oben nach unten oder unten nach oben gesrickt
sondern von einem ärmel zum anderen.

mein modell 3 aus der letzten filati ist fertig. das stricken ging ja ganz flott – wenn ich nicht
zweimal wieder bis zum raglan getrennt hätte…
das vernähen dieses doch sehr breiten bändchengarns stellte dann auch noch ein kleines
problem dar – da man es bei normaler vernäherei zuviel durchgesehen hätte – hab ich dann
alle fäden hinten festgenäht – den tipp habe ich von einigen bei ravelry erhalten.

am zeitaufwändigsten habe ich dann noch das “röschen” wickeln empfunden. das bändchen-
garn musste immer zuerst umgedreht werden und danach wurden dann die röschen geformt
und danach angenäht – bäääh – war eine total langweilige aktion.

doch jetzt ist er fertig und er wird dann noch gewaschen und getrocknet und dann gibts
natürlich auch noch tragefotos!
mir gefiel ja aus der letzten sommer filati das modell 3 – gestrickt aus einem bändchengarn
von lana grossa mit dem klingenden namen snake – sehr gut – und da dachte ich mir auch
gleich es wäre ein guter versuch für einen raglan von oben. tja da es sich um meinen ersten
rvo handelte – war mal ein bisschen nachschlagen wie man da so vorgeht von nöten.
nachdem ich es verstanden hatte wie man den ausschnitt anschlägt und ich ja maschenzahlen
zur verfügung hatte – ging das auch recht schnell.

doch als ich den raglan fertig hatte und einen tel vom körper gestrickt habe – kam ich drauf
dass das ganze etwas zu weit war – gefiel mir gar nicht! also ribbeln und die raglannaht
verkürzen. dann wieder weiterstricken. als ich dann ca. die hälfte der länge hatte fiel mir beim
probieren auf dass ich die fadenübergänge immer vorne hatte und nach einigen unansehlichen
versuchen das bändchengarn schön zu vernähen habe ich wieder geribbelt damit ich diesmal
die übergänge der bändchen in die seite legen konnte…

das unterfangen des ribbelns war etwas “langweilig” dich im endeffekt hat es sich gelohnt
mir gefällt der pulli sehr gut und beim nächsten mal bin ich schlauer! versuch und irrtum
ist doch immer das beste etwas zu lernen.
so jetzt muss nur noch der 2te ärmel dran – der sicher flotter als der erste geht – da ich nicht
so oft probieren werde – und dann überleg ich ob ich die blümchen an den halsausschnitt
nähe oder nicht?!
schönen abend und schönes verbleibendes wochenende wünsche ich euch allen noch!
in den osterferien hab ich mich endlich dazu “durchgerungen” die schon lange geplante jacke
für meinen grossen anzuschlagen.
letztes jahr hab ich eine ähnliche jacke für meinen kleinen gestrickt die mir zwar vom muster
sehr gut gefällt – nur lässt für mich die passform etwas zu wünschen übrig. sie ist auch noch
etwas zu gross – und hängt ihm etwas um die schultern. sowas wollte ich kein zweites mal
produzieren – daher kam mir die idee doch eine raglanjacke zu machen – das passt bei kindern
die sehr schmal sind doch eher besser – denn der breite “männliche” oberkörper muss sich
hier doch erst entwickeln! 

Mir gefällt die herangehensweise bei einem raglan von oben sehr gut – da man relativ rasch
sieht und auch probieren kann ob das gestrickte passt. als ich dann etwas im internet gestöbert
habe – bin ich auf diese seite mit raglanrechner gestossen.
ich hab dann an meinem jungen gemessen und mir auch einen passenden pullover von ihm
genommen und anhand meiner maschenprobe gerechnet.
danach hab ich mir noch eine passende anschlagsmöglichkeit gesucht – da ich der jacke
einen stehkragen machen möchte. diese kapuzenjacken sehen zwar immer ganz nett aus
doch so wirklich praktisch sind sie oft nicht – vorallem bei so übergangsjacken die man an
kühleren tagen auch im sommer tragen kann finde ich kapuzen unbrauchbar – zumindest
bei meinen kindern – da sie sie nie aufsetzen – nur hinten runterziehen – oder sich damit beim
“kraxeln” und klettern verhängen.
bei ingrid’s strickpraxis bin ich dann anschlagtechnisch fündig geworden – sah nicht schwierig
aus und wars auch nicht.

die raglannaht ist ja dann keine wirkliche hexerei mehr – man darf nur nicht vergessen jede
2te reihe 8 maschen zuzunehmen – ok – das war nicht ganz so schwierig. nach der richtigen
länge der raglannaht legt man dann die ärmelmaschen still und strickt zuerst den körper fertig.
ich habe mich bei der jacke jetzt auch entschieden ein richtiges bündchen zu stricken – da ich
ja auch einen stehkragen im bündchenmuster machen möchte – passt das dann sicher ganz
gut zusammen.

die jacke ist 2fädig gestrickt – immer ein faden in weiss und einer in dkl.blau oder orange
oder gelb – in “kraus-muster” wie ich das immer nenne – oder besser gesagt – hin- u. rückreihe
glatt. als wolle hab ich mir letztes jahr dann schon die gleiche wie für die kleine jacke gekauft.
flora von lana grossa bestehend aus 60% bio baumwolle und 40% soja – sehr angenehme
qualität – sehr weich und gut verstrickbar. doch hab ich vor kurzem gelesen dass es die gar
nicht mehr gibt – daher bin ich froh damals noch eingekauft zu haben!
mein jada nähert sich schön langsam aber sicher auch mal dem ende. eine odyssee im
wahrsten sinn des wortes. nagut ich hab soviele sachen dazwischen gestrickt – aber
ich habs einfach nicht geschafft sowas für mich doch sehr grosses am stück zu stricken.
durch das muster wurde das ganze zwar etwas abwechslungsreicher doch irgendwann
hatte man das auch in fleisch und blut und somit automatisiert.

die bündchen an den “ärmeln” sind auch schon angestrickt jetzt muss ich das ganze noch
zusammennähen und natürlich auch die fäden vernähen. ich nehm mir zwar oft vor das
zwischendurch zu machen – doch es bleibt meist bei den guten vorsätzen.

danach fehlt mir noch die äussere blende und hier ist ja die ganze odysse erst so wirklich
begraben – bei der menge der wolle. ich hab bis jetzt schon 2x 1 knäuel nachbestellt und
jetzt hab ich wieder nur mehr das bisschen was ihr unten auf dem foto seht – was doch
auch nie und nimmermehr für die äussere blende reicht.
es haben zwar mehrere leute in ravelry geschrieben, dass bei grösse L die wolle um einen
knäuel zu knapp ist – aber doch nicht gleich um 3! tja jetzt ist mir nichts anderes übrig
geblieben als nochmal einen zu bestellen…

auch dieser pulli ist schon seit einiger zeit fertig und ich muss sagen ich bin ganz glücklich
mit “ihm”. das muster gefällt mir so und so sehr gut und auch die farbe mag ich total gern!
ich hab ihn aus superbingo von lana grossa gestrickt – die sich sehr angenehm verarbeitet
hat.

der kragen ist auch sehr gut gelungen – angenehm zu tragen und doch nicht zu halsnah wie ich
am anfang schon befürchtet hatte.

den körper und die ärmel habe ich ihn runden gestrickt – und auch damit bin ich sehr
zufrieden – kein lästiges zusammennähen und keine “wulstigen” nähte die ja doch manchmal
bei dickeren garnen dann zustande kommen.

in summer bin ich sehr zufrieden – das einzige was mich etwas stört – er könnte ein paar
zentimeter länger sein – aber das wäre nicht gut machbar gewesen – denn wenn dann hätte
ich ihn um einen ganzen mustersatz länger stricken müssen – und das wäre dann doch
zuviel gewesen.
diese jacke aus dem letzten herbst/winter filati 40 magazin ist auch schon seit einiger zeit
fertig. gestrickt aus lana grossa alta moda das problem das ich bis jetzt hatte – bzw.
eigentlich immer noch habe ist der schal.
er ist zwar auch schon länger fertig gestrickt – doch es fehlen ihm noch die geflochtenen
bänder die an beide seiten gehören. ja die hätte ich zwar schon angefangen – doch da hab
ich dann die ersten zu fest geflochten – sodass die bänder so dünn wurden – danach hab
ichs dann lockerer probiert – ja das war dann besser – und dann hat mich das flechten
nicht mehr so wirklich begeistert – und leider ist das bis jetzt so geblieben…

fürs foto gibts daher jetzt die jacke zwar mit schal aber ohne geflochtene bänder. die jacke
ist kuschelig weich und ganz angenehm zu tragen. wenn auch etwas gewöhnungsbedürftig,
da sie vorne ja weit offen ist und nur einen knopf besitzt – daher sieht sie auch ohne den schal
etwas komisch wenn nicht unfertig aus.

ich habe den schnitt etwas verändert – bzw. die längen meiner körpergröße angepasst. was
für mich noch nicht ganz passt ist die art und weise wie der knopf angenäht ist – der ist so
gross und schwer dass er natürlich jetzt etwas hängt – daher hab ich schon daran gedacht
ihn nochmals runterzunehmen und ihm hinten einen gegenknopf zu gönnen. dann glaub
ich wird das etwas besser…

ich war in letzter zeit etwas blogfaul. einerseits weil ich irgendwie keine lust hatte bilder zu
machen und andererseits weils momentan etwas stressig ist. mein kleiner kommt gerade in
die krabbelstube und da haben wir die eingewöhnungsphase momentan in vollem gange.
das heisst jeden vormittag mit ihm hin und schauen ob man sich mal für eine kurze zeit
verabschieden kann damit er sich dann ans dortbleiben gewöhnt… naja – ist etwas zeit-
intensiv.

doch da ich heute gerade muse hatte und zum fotografieren gekommen bin – will ich euch das
gleich zeigen. vor einiger zeit nämlich schon hab ich diesmal für mich einen zweiten cloud
nach einem muster von kim hargreaves gehäkelt. das tuch ist toll – kuschelweich – aus rowan
kidsilk aura und es trägt sich supergut.

auch bei den momentanen temperaturen ist es noch wunderbar einsatzbereit. diesmal hab
ich das ganze in der orginalfarbe einem sehr hellen grau gehäkelt und das finde ich auch
sehr schön.

das tuch umschmeichelt den halt und wärmt das dekolltee ganz wunderbar – sehr empfehlenswert!
es ist auch “ratz-fatz” fertig – noch ein pluspunkt will ich meinen!

weitere fotos von fertig-gestricktem kommen demnächst!