ich habe schon vor einiger zeit mit meinem levenwick begonnen. das muster ist von gudrun
johnston und gefällt mir echt total gut! ich finds auch schön von oben nach unten im ganzen
zu stricken. es ist von der machart toll und ausserdem sehr praktisch da man das ganze
schnell mal probieren kann und sieht ob das passt oder nicht.

ich stricke mit der wolle rowan felted tweed dk – die ich bei wollerei.at bestellt habe da es in
meiner nähe nirgends die möglichkeit gibt rowan wolle zu kaufen (daher strick ich auch sonst
so oft mit lanagrossa garnen da ich die bei mir bekomme!)
die farbe ist eigentlich nicht so ganz meine – denn ich wollte das ganze gelber haben – so war
es auch im internet abgebildet. dem farbnamen “gimp” hab ich nicht sehr viel bedeutung beigemessen.
im nachhinein gesehen echt doof – denn gimp heisst golden und da hätte ich dann schon draufkommen
können, dass das dunkler und doch mehr ins bräunliche geht…
naja – was solls – je öfter ich mir die farbe ansehe desto schöner finde ich sie!

den halsausschnitt finde ich einfach schön mit diesen bögen – diese wiederholen sich dann
auch nochmals an der knopfleiste – doch bis dahin muss ich noch ein wenig fleissig sein.
ein schönes wochenende wünsche ich euch allen!
so!
ich habs geschafft! der reißverschluss ist drin. ich bin froh. den reißverschluss hab ich dann
auch noch ganz ordentlich mit einem schrägband abgedeckt…

sie steht ihm echt gut. genau die richtig grösse. etwas länger als sie sein muss damit sie nicht
nur 1-2 monate passt.

mein grosser hatte auch spass am fotografieren – denn er hat sich freiwillig dafür eine jeans
angezogen – da er zuhause ja nur in trainingshose geht…

eigentlich hatte ich ja für gross und klein die selbe jacke geplant. doch kleine hatte ich ja
ganz “normal” gestrickt – also lauter einzelteile von unten rauf danach zusammengenäht.
für den grossen die habe ich komplett in einem von oben runter gestrickt. mit weissen bündchen
und statt mit kapuze mit stehkragen – finde ich gerade bei älteren kindern besser.

ausserdem habe ich – aber nur aufgrund von nicht schaue – die einzelnen streifen breiter
gestrickt als bei der kleinen jacke. gefällt mir aber eigentlich ganz gut. die grosse jacke sitzt
auch viel besser durch den raglan.
doch der eigentliche endgedanke – eigentlich ist die wolle generell zu schwer für so eine
kinderjacke – denn das ganze ist ja noch dazu mit doppelten faden gestrickt. auf das würde ich
das nächste mal sicher mehr achten.
modell: kinderjacke
design: eigenentwurf
wolle: lana grossa linea pura – flora 60% bio baumwolle 40% soja
nadelstärke: 4 & 5
in den osterferien hab ich mich endlich dazu “durchgerungen” die schon lange geplante jacke
für meinen grossen anzuschlagen.
letztes jahr hab ich eine ähnliche jacke für meinen kleinen gestrickt die mir zwar vom muster
sehr gut gefällt – nur lässt für mich die passform etwas zu wünschen übrig. sie ist auch noch
etwas zu gross – und hängt ihm etwas um die schultern. sowas wollte ich kein zweites mal
produzieren – daher kam mir die idee doch eine raglanjacke zu machen – das passt bei kindern
die sehr schmal sind doch eher besser – denn der breite “männliche” oberkörper muss sich
hier doch erst entwickeln! 

Mir gefällt die herangehensweise bei einem raglan von oben sehr gut – da man relativ rasch
sieht und auch probieren kann ob das gestrickte passt. als ich dann etwas im internet gestöbert
habe – bin ich auf diese seite mit raglanrechner gestossen.
ich hab dann an meinem jungen gemessen und mir auch einen passenden pullover von ihm
genommen und anhand meiner maschenprobe gerechnet.
danach hab ich mir noch eine passende anschlagsmöglichkeit gesucht – da ich der jacke
einen stehkragen machen möchte. diese kapuzenjacken sehen zwar immer ganz nett aus
doch so wirklich praktisch sind sie oft nicht – vorallem bei so übergangsjacken die man an
kühleren tagen auch im sommer tragen kann finde ich kapuzen unbrauchbar – zumindest
bei meinen kindern – da sie sie nie aufsetzen – nur hinten runterziehen – oder sich damit beim
“kraxeln” und klettern verhängen.
bei ingrid’s strickpraxis bin ich dann anschlagtechnisch fündig geworden – sah nicht schwierig
aus und wars auch nicht.

die raglannaht ist ja dann keine wirkliche hexerei mehr – man darf nur nicht vergessen jede
2te reihe 8 maschen zuzunehmen – ok – das war nicht ganz so schwierig. nach der richtigen
länge der raglannaht legt man dann die ärmelmaschen still und strickt zuerst den körper fertig.
ich habe mich bei der jacke jetzt auch entschieden ein richtiges bündchen zu stricken – da ich
ja auch einen stehkragen im bündchenmuster machen möchte – passt das dann sicher ganz
gut zusammen.

die jacke ist 2fädig gestrickt – immer ein faden in weiss und einer in dkl.blau oder orange
oder gelb – in “kraus-muster” wie ich das immer nenne – oder besser gesagt – hin- u. rückreihe
glatt. als wolle hab ich mir letztes jahr dann schon die gleiche wie für die kleine jacke gekauft.
flora von lana grossa bestehend aus 60% bio baumwolle und 40% soja – sehr angenehme
qualität – sehr weich und gut verstrickbar. doch hab ich vor kurzem gelesen dass es die gar
nicht mehr gibt – daher bin ich froh damals noch eingekauft zu haben!